SPD will Hun­de­wie­se für Hal­tern am See

Die Initia­ti­ve “Hun­de­hal­ter in Hal­tern am See” wünscht sich eine Hun­de­wie­se in unse­rer Stadt. Ansprech­part­ne­rin Nico­le Köl­ker besuch­te mit zwei Mit­strei­te­rin­nen die SPD-Frak­ti­on und bat um Unter­stüt­zung für einen ein­ge­frie­de­ten Hun­de­platz wie es sie bereits in vie­len Nach­bar­städ­ten gibt. Die Initia­ti­ve zeig­te anhand von Bei­spie­len aus Bochum und Lünen die Gestal­tungs­mög­lich­kei­ten.

“Wir begrü­ßen das außer­or­dent­li­che Enga­ge­ment der Hun­de­hal­te­rIn­nen und ver­ste­hen den Bedarf, Hun­den die Mög­lich­keit des frei­en Aus­laufs zu geben. Die Initia­ti­ve will einen ent­spre­chen­den Platz ehren­amt­lich pfle­gen und sich auch um die Finan­zie­rung für Ein­frie­dung und Möblie­rung küm­mern.”, so Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Bea­te Plie­te nach der Sit­zung: “Wir wol­len, dass die Ver­wal­tung prüft, ob ein ent­spre­chen­des Grund­stück vor­han­den ist, das dann für einen Hun­de­platz zur Ver­fü­gung gestellt wer­den kann.”

Die Frak­ti­on stellt ent­spre­chend einen Antrag an den Rat der Stadt:

Die Ver­wal­tung wird beauf­tragt, zu prü­fen, ob die Stadt Hal­tern am See der „Initia­ti­ve Hun­de­hal­ter in Hal­tern am See“ eine geeig­ne­te Flä­che für einen ein­ge­zäun­ten Hun­de­aus­lauf, bevor­zugt in einem Wald­ge­biet oder auf der frei­en Wie­se zur Ver­fü­gung stel­len kann. Kri­te­ri­en für die Eig­nung als Hun­de­aus­lauf sind Erreich­bar­keit und Attrak­ti­vi­tät für Hun­de und Besit­zer, die Ein­bin­dung der Flä­che in die Umge­bung sowie das mög­li­che Stör­po­ten­zi­al für die umge­ben­de Wohn­be­bau­ung.

Die­ser Platz soll­te in einer ange­mes­se­nen Höhe ein­ge­zäunt wer­den, ein Hin­weis­schild vor­wei­sen und mit einem Hun­de­kot­tü­ten­spen­der sowie einem Müll­ei­mer aus­ge­stat­tet sein. Wün­schens­wert wären außer­dem Sitz­bän­ke. 

Begrün­dung:

Im Stadt­ge­biet herrscht Lei­nenzwang und es gibt der­zeit kei­nen Bereich, der in ent­spre­chen­der Grö­ße Hun­den die Mög­lich­keit des ein­ge­zäun­ten Aus­lau­fes und Spie­lens ermög­licht. Dies ist zum einen für die Sozia­li­sa­ti­on von Hun­den wich­tig, stellt aber auch für die­je­ni­gen Hun­de­hal­ter, die auf­grund eines bspw. vor­han­de­nen Jagd­trie­bes ihres Hun­des, nicht die Mög­lich­keit des kon­trol­lier­ten Frei­lau­fes haben, eine Berei­che­rung dar.

Die „Initia­ti­ve Hun­de­hal­ter in Hal­tern am See“ (Ansprech­part­ne­rin Nico­le Köl­ker, St. Ing­bert-Str. 21, 45 721 Hal­tern am See) ist bereit, sich ver­gleich­bar mit den Spiel­platz­in­itia­ti­ven, um die Flä­che zu küm­mern. Dar­über hin­aus stellt sich die Initia­ti­ve vor, die ent­spre­chen­de Ein­frie­dung, Spiel­ge­rä­te, Sitz­bän­ke durch Mit­glieds­bei­trä­ge und Spon­so­ring zu finan­zie­ren. Wir unter­stüt­zen die­ses Enga­ge­ment der Ehren­amt­li­chen sehr gern und begrü­ßen die Initia­ti­ve. Der Platz bleibt öffent­lich zugäng­lich und ist nicht aus­schließ­lich den Mit­glie­dern der Initia­ti­ve zur Nut­zung vor­be­hal­ten.

Des Wei­te­ren ist die SPD-Frak­ti­on auch der Auf­fas­sung, dass den Hun­de­steu­er­zah­le­rIn­nen etwas für ihr Geld gebo­ten wer­den soll­te. Im Haus­halt 2019 geht die Ver­wal­tung von einem Hun­de­steu­er-Ertrag in Höhe von 320.000 € aus.

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