Gemein­sa­mer Antrag von SPD und FDP: Laubkörbe

Gemein­sa­mer Antrag der Frak­tio­nen SPD –FDP

Ein­rich­tung von Laub­kör­ben auf öffent­li­chen Laubbaumflächen

Sehr geehr­ter Herr Bürgermeister,

die Frak­tio­nen von SPD und FDP bean­tra­gen, bereits ab Herbst 2015 ein kos­ten­lo­ses Ange­bot zur Abho­lung und Ent­sor­gung von Stra­ßen­laub zur Ver­fü­gung zu stel­len. Dazu wer­den in Stra­ßen mit hohem öffent­li­chem Baum­be­stand Laub­kör­be auf­ge­stellt. Sie sol­len den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern dabei hel­fen, ihrer Pflicht der Geh­weg­rei­ni­gung nach­zu­kom­men, und zwar dort, wo städ­ti­sche Bäu­me die Stra­ßen und Geh­we­ge säu­men. Eine bedarfs­ge­rech­te Ent­lee­rung der Laub­kör­be wird durch die Stadt Hal­tern am See gewährleistet.

Begrün­dung:

In Zei­ten knap­per Kas­sen kann die Stadt den Bür­ge­rIn­nen für jede Unter­stüt­zung nur dank­bar sein. Das ein­ge­sam­mel­te Laub der städt. Bäu­me soll­te bis zum Abtrans­port durch die Mit­ar­bei­ter des Betriebs­ho­fes sicher in Kör­ben aus Draht (z.b. eng­ma­schi­ge Bau­stahl­mat­ten) auf der städt. Flä­che gela­gert wer­den. In der Ver­gan­gen­heit war es hin­ge­gen so, dass Bür­ge­rIn­nen das Laub in die Mit­te der städt. Laub­flä­che gefegt haben, das gesam­mel­te Laub aber durch den Wind wie­der ver­teilt wur­de, weil eine zeit­na­he Abho­lung des Lau­bes nicht mög­lich war. Das ist nicht nur frus­trie­rend für die Bür­ge­rIn­nen, son­dern erzeugt auch nicht not­wen­di­ge Mehr­ar­beit für die städ­ti­schen MitarbeiterInnen.

Das löb­li­che Enga­ge­ment der Bür­ge­rIn­nen für die Stadt soll­te unbe­dingt unter­stützt werden.

Da die Ver­wal­tung bereits 2011 wegen Per­so­nal­man­gels (Vor­la­ge 11/161) bei der Laub­ab­fuhr an eine mög­li­che Fremd­ver­ga­be dach­te, könn­te auf die­sem Weg eine nicht uner­heb­li­che Erspar­nis  erzielt wer­den, die Fremd­ver­ga­be mög­li­cher­wei­se ver­mie­den wer­den. Eine bei­spiel­haf­te aus­führ­li­che Kos­ten­rech­nung ist beigefügt.

SPD-Frak­ti­on                                                                                                FDP-Fraktion

Bea­te Plie­te                                                                                           Dirk Klaus

 

Bei­spiel­rech­nung für die Flä­che „Insel mit 8 Eichen – Eichenstr.“

 

Bei­spiel aus dem Jah­re 2012: 3 Mit­ar­bei­ter – 3 Fahr­zeu­ge – 2 Stun­den x 3 Reinigungen

In den Jah­ren 2011 und 2013 erga­ben sich ähn­li­che Zah­len Im Jahr 2011 war der Rei­ni­gungs­auf­wand bedingt durch fest­ge­fah­re­nes Laub auf der Stra­ße durch Regen­wet­ter deut­lich höher.

 

Füll­stand nur 3 Tage nach Auf­stel­lung am 14.10.2014 sowie Beschriftung.

 

Ins­ge­samt wur­de die Flä­che 2x durch den Städt. Bau­be­triebs­hof gerei­nigt. Dabei erga­ben sich fol­gen­de Werte:

2 Rei­ni­gun­gen a1 Fahr­zeug mit Anhän­ger, 3 Mit­ar­bei­ter und jeweils 45 Minu­ten Reinigungszeit

Ins­ge­samt wur­den durch die Anwoh­ner ca. 11 m³ Laub der städt. Eichen in die Laub­kör­be verbracht.

Ca. 4 m³ wur­den durch die Mit­ar­bei­ter ein­ge­sam­melt. Die Ein­brin­gung von Fremd­stof­fen wie z.B. Müll, Unrat oder Holz konn­te nicht fest­ge­stellt werden.

Ver­gleich:                         2012                                                                                      2014

Mit­ar­bei­ter:                      3                                                                                            3

Mann­stun­den:                 18 Stun­den                                                                       4,5 Stunden

Fahr­zeu­ge:                        3                                                                                            1

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