SPD bean­tragt Spiel­platz­erhalt

(Sym­bol­bild)

Anwoh­ner berich­ten von regel­mä­ßi­ger Nut­zung des Spiel- und Bolz­plat­zes an der Römer­stra­ße.

Eine gute Kon­junk­tur­la­ge ermög­lich­te der Stadt in den letz­ten 5 Jah­ren einen Schul­den­ab­bau von rund 25 Mio €. Genera­tio­nen­ge­rech­tig­keit ist jedoch nicht aus­schließ­lich durch einen aus­ge­gli­che­nen Haus­halt gekenn­zeich­net, son­dern auch durch eine funk­tio­nie­ren­de gute Infra­struk­tur. Die Bedeu­tung von schö­nen Spiel- und Bolz­plät­zen und die damit ver­bun­de­nen wich­ti­gen Ent­fal­tungs­mög­lich­kei­ten von Kin­dern sind von erheb­li­chem sozia­lem Gewicht, dem die SPD Hal­tern Rech­nung tra­gen will.

Die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Bea­te Plie­te und der stell­ver­tre­ten­de Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Wolf­gang Kai­ser for­mu­lie­ren den Antrag zur Rück­nah­me der Auf­ga­be des Bolz­plat­zes an der Römer­stra­ße sowie eine grund­le­gen­de Sanie­rung des neben­lie­gen­den Spiel­plat­zes: “Mit der Vor­la­ge 19/019 hat der Bau- und Ver­kehrs­aus­schuss am 19.03.2019 die Umset­zung der Maß­nah­me 98 des Haus­haltsa­nie­rungs­pla­nes, hier die Auf­ga­be des Bolz­plat­zes an der Römer­stra­ße sowie den Erhalt des neben­lie­gen­den Spiel­plat­zes im Sta­tus quo beschlos­sen.

Inzwi­schen ist durch mehr­fa­che Bür­ge­rIn­nen­kon­tak­te deut­lich gewor­den, dass sowohl der Bolz­platz als auch der Spiel­platz nicht als abgän­gig zu betrach­ten sind. Die Kin­der der Sied­lung Römer­vier­tel, ins­be­son­de­re im Bereich der Thus­nel­da- und Armi­ni­us­stra­ße, ver­fü­gen nicht über eige­ne Gär­ten und den damit ver­bun­de­nen Spiel­mög­lich­kei­ten. Da inzwi­schen die Ein­frie­dung rund um den Bolz­platz ent­fernt wur­de, wird ver­mehrt der Spiel­platz auch als Bolz­platz genutzt. Das führt natür­lich zu Konflik­ten unter den Kin­dern. Wie auch schon in der Vor­la­ge 19/019 fest­ge­stellt, nutzt auch der Kin­der­gar­ten St. Lau­ren­ti­us 1 die Spiel­mög­lich­kei­ten an der Römer­stra­ße.

Als ver­ant­wor­tungs­be­wuss­te Kom­mu­nal­po­li­ti­ke­rIn­nen sind wir als SPD-Frak­ti­on gern bereit, den Beschluss zur Auflö­sung des Bolz­plat­zes zu kor­ri­gie­ren, da sich her­aus­ge­stellt hat, dass die­ser falsch war. Eben­so sehen wir die Not­wen­dig­keit zur zeit­na­hen Sanie­rung des Spiel­plat­zes und nicht wie in der oben erwähn­ten Vor­la­ge erst im Zuge der Sanie­rung des Grün­gür­tels nach Been­di­gung des Stär­kungs­pak­tes.

Die Finan­zie­rung der Sanie­rung des Spiel­plat­zes wird im Haus­halt 2020 dar­ge­stellt. Die Ein­frie­dung des Bolz­plat­zes wird 2019 wie­der her­ge­stellt. Die Tore nach Mög­lich­keit in 2019 neu auf­ge­stellt, spä­tes­tens jedoch 2020. Die Finan­zie­rung wird im Haus­halt 2020 dar­ge­stellt. Die Maß­nah­me 98 im Haus­halts­sa­nie­rungs­plan wird ent­spre­chend geän­dert. ”

Die SPD bit­tet dar­um, den Antrag in nächst­mög­li­cher Sit­zung des Bau- und Ver­kehrs­aus­schus­ses zu beschlie­ßen.

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