SPD-Fraktion Haltern am See fordert umfassenden Sachstandsbericht zum B‑Plan 136
Haltern am See, 15.02.2026 – Im Vorfeld der nächsten Sitzung des Rates hat die SPD-Fraktion um einen umfassenden Sachstandsbericht zu B‑Plan 136 sowie einen Vorschlag für das weitere Vorgehen in einem gesonderten Tagesordnungspunkt gebeten. Anstoß für diese Anfrage gab die Absage der Franz-Sales-Stiftung zum Projekt „Hotel am See“, die die Dringlichkeit einer Beratung über die künftige Nutzung der vorgesehenen Fläche deutlich macht.
„Die Lage der Fläche direkt am See ist von herausragender Bedeutung und bietet zahlreiche Chancen für eine zukunftsorientierte Entwicklung. Es wäre bedauerlich, diese wertvolle Gelegenheit ungenutzt zu lassen“, erklären Beate Pliete, Fraktionsvorsitzende der SPD, und ihr Team.

Die SPD-Fraktion fordert die zuständigen Gremien auf, zeitnah alternative Nutzungsmöglichkeiten für das Areal zu prüfen. Dabei wird auch die Frage aufgeworfen, inwieweit die Institution NRW-Urban in den Entwicklungsprozess einbezogen werden kann. Diese Institution könnte wertvolle Impulse zur Entwicklung kreativer und nachhaltiger Ansätze bieten.
„Ein offener Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern ist von größter Bedeutung, um deren Ideen und Anregungen zu sammeln, die sowohl den Bedürfnissen der Halterner Bevölkerung als auch den wirtschaftlichen und regionalen Erfordernissen gerecht werden“, appelliert Pliete.
Darüber hinaus richtet die SPD-Fraktion das Augenmerk auf den aktuellen Sachstand des Wohnprojekts auf der „Seesternfläche“. Die jüngsten Diskussionen haben gezeigt, dass die gemeinsam favorisierte Drittellösung, die Wohnen, Freizeitwohnen und gefördertes Azubi-Wohnen kombiniert, eine wesentliche Bereicherung für Haltern am See darstellen kann. Die Schaffung dringend benötigter Wohnmöglichkeiten ist ein zentrales Anliegen der SPD.
Die Fraktion hat konkrete Fragen zu den zu klärenden Punkten formuliert:
1. Aktueller Sachstand: Wie weit ist die Planung des Wohnprojekts fortgeschritten? Gibt es bereits konkretisierte Planungen oder Entwürfe?
2. Weitere Vorgehensweise: Welche Schritte sind als Nächstes vorgesehen, um das Projekt voranzutreiben? Gibt es eventuell bereits festgelegte Ziele oder Fristen?
3. Zeitlicher Ablauf: Können Sie uns einen Zeitrahmen nennen, in dem mit den verschiedenen umsetzbaren Maßnahmen zu rechnen ist, einschließlich der voraussichtlichen Fertigstellung des Wohnprojekts?
„Wir sind fest davon überzeugt, dass ein klarer Zeitplan und transparente Informationen für alle Beteiligten von großer Bedeutung sind. Dadurch würde nicht nur Bürgerinnen und Bürgern Transparenz geboten, sondern auch unser politischer Prozess aktiv unterstützt“, so die Fraktionsvorsitzende abschließend.
