SPD bean­tragt Kon­zept gegen Aufkleber-Flut

Die SPD-Frak­ti­on Hal­tern am See setzt sich für ein sau­be­res und attrak­ti­ves Stadt­bild ein. Mit einem neu­en Antrag for­dert die Frak­ti­on die Ver­wal­tung auf, ein umfas­sen­des Kon­zept zur sys­te­ma­ti­schen und zeit­na­hen Ent­fer­nung von Auf­kle­bern auf städ­ti­schem Mobi­li­ar wie Later­nen­mas­ten, Ver­kehrs­schil­dern und Abfall­ei­mern zu erarbeiten.

In letz­ter Zeit hat die Zahl der unkon­trol­lier­ten Bekle­bun­gen im gesam­ten Stadt­ge­biet mas­siv zuge­nom­men. Was oft harm­los beginnt, führt nach Ansicht der SPD zu einer opti­schen Ver­wahr­lo­sung des öffent­li­chen Raums und beschä­digt das gepfleg­te Image der his­to­ri­schen See­stadt. Neben der Optik spielt auch die Sicher­heit eine Rol­le: Über­kleb­te Ver­kehrs­schil­der kön­nen im Stra­ßen­ver­kehr zu gefähr­li­chen Situa­tio­nen führen.

„Ein sau­be­res Hal­tern am See liegt den Bür­ge­rin­nen und Bür­gern am Her­zen“, erklärt die SPD-Frak­ti­on. „Wir wol­len den Men­schen mit dem bestehen­den Män­gel­mel­der der Stadt ein unkom­pli­zier­tes Werk­zeug an die Hand geben, um sol­che Ver­schmut­zun­gen schnell zu mel­den. Zudem möch­ten wir prü­fen las­sen, wie bür­ger­schaft­li­ches Enga­ge­ment, zum Bei­spiel durch Paten­schaf­ten oder gemein­sa­me Akti­ons­ta­ge, aktiv in die Stadt­bild­pfle­ge ein­ge­bun­den wer­den kann.“

Recht­lich han­delt es sich beim unbe­fug­ten Bekle­ben häu­fig um Sach­be­schä­di­gung, deren Besei­ti­gungs­kos­ten aktu­ell die All­ge­mein­heit trägt. Mit einem kla­ren Kon­zept will die SPD dem soge­nann­ten „Bro­ken-Win­dows-Effekt“ ent­ge­gen­wir­ken und signa­li­sie­ren, dass die Ver­un­rei­ni­gung des öffent­li­chen Raums nicht still­schwei­gend hin­ge­nom­men wird.