SPD-Fraktion fordert Bericht im Haupt- und Finanzausschuss
Haltern am See, 03. Juli 2026 – Angesichts spürbar intensiverer und längerer Hitzeperioden in den Sommermonaten nimmt die SPD-Fraktion Haltern am See den Hitzeschutz in städtischen und sozialen Einrichtungen ins Visier. Mit einer offiziellen Anfrage an Bürgermeister Andreas Stegemann fordert die Fraktion eine detaillierte Bestandsaufnahme und Berichterstattung im zuständigen Haupt- und Finanzausschuss im Laufe des dritten Quartals 2026.
„Extreme Hitze stellt eine erhebliche Belastung für die Gesundheit dar. Dies gilt ganz besonders für vulnerable Gruppen wie Kinder, Seniorinnen und Senioren, Erkrankte sowie für die Beschäftigten in den jeweiligen Einrichtungen“, begründet die SPD-Fraktion ihre Initiative. Das Ziel sei es, Transparenz über bestehende Maßnahmen zu schaffen und Schutzlücken proaktiv zu schließen.
Die Anfrage der Sozialdemokraten gliedert sich in drei Kernbereiche:
- Städtische Einrichtungen: Die Verwaltung soll offenlegen, welche konkreten baulichen Anpassungen, Verschattungen, Lüftungskonzepte oder Trinkwasserangebote in den städtischen Kitas, Schulen und Verwaltungsgebäuden bereits umgesetzt oder konkret geplant sind.
- Kitas in freier und kirchlicher Trägerschaft: Die Stadtverwaltung wird aufgefordert, eine systematische Abfrage bei allen Kitas im Stadtgebiet durchzuführen, um den dortigen Stand der Hitzeschutzmaßnahmen zu ermitteln und Bedarfe zu erfassen.
- Gesundheits- und Pflegebereich: Um ein Gesamtbild für Haltern am See zu erhalten, bittet die SPD die Verwaltung um eine gezielte Anfrage an das örtliche St.-Sixtus-Hospital sowie an die ansässigen Pflege- und Senioreneinrichtungen, um deren Vorbereitungen und Hitzeaktionspläne zu evaluieren.
Die SPD-Fraktion sieht den Hitzeschutz als zentralen Bestandteil der kommunalen Vorsorge.