Der Wahl­er­folg der AfD

Der AfD ist es gelun­gen die Unzu­frie­den­heit über die Bun­des­re­gie­rung unter Fried­rich Merz, Sor­gen vor sozia­ler Unsi­cher­heit und wirt­schaft­li­chem Abschwung und das Gefühl der Ohn­macht auch vor geo­po­li­ti­schen Kon­flik­ten für sich zu nut­zen und damit gleich­zei­tig 170.000 Nicht­wäh­ler mobi­li­siert, ohne aber finan­zier­ba­re Lösun­gen anzu­bie­ten. Die AfD ist dabei nicht die Ursa­che die­ser Kri­sen und gesell­schaft­li­chen Ver­wer­fun­gen son­dern ihre Fol­ge.
Außer­dem war trotz eines his­to­ri­schen Abwärts­trends in der Migra­ti­on, dies das bestim­men­de The­ma der AfD-Wäh­ler, was eine Ero­si­on der gemein­sa­men Fak­ten­ba­sis und dem Spiel mit Gefüh­len und Ängs­ten durch die AfD unterstreicht.

Die Kon­se­quenz

Es braucht cha­ris­ma­ti­sche Poli­ti­ker die bereit sind, wirt­schaft­li­che und gesell­schaft­li­che Pro­ble­me ehr­lich zu benen­nen, einen kla­ren und ver­ständ­li­chen Lösungs­weg prä­sen­tie­ren und die Bür­ger auf die­sem Weg Schritt für Schritt mitnehmen. 

Dadurch kön­nen wir die Demo­kra­tie stär­ken und einen Staat prä­sen­tie­ren in des­sen Hand­lungs­fä­hig­keit die Bevöl­ke­rung wie­der ver­trau­en hat. Der Fokus muss daher auf kon­kre­ten, spür­ba­re Ver­bes­se­run­gen im All­tag der Men­schen, also der Ent­las­tung von Arbeit­neh­mern und Fami­li­en, zuver­läs­si­ger Infra­struk­tur und einem bür­ger­freund­li­chen Staat, liegen.

Dabei darf sich die Aus­ein­an­der­set­zung mit der AfD nicht dar­auf beschrän­ken, vor ihr zu war­nen, son­dern Sozi­al­de­mo­kra­ten müs­sen die bes­se­re Poli­tik anbieten.

Der Blick auf Hal­tern und die NRW-Land­tags­wahl 2027

Als Sozi­al­de­mo­kra­ten wer­den wir popu­lis­ti­schen For­de­run­gen nicht hin­ter­her­lau­fen son­dern prag­ma­ti­sche Gegen­an­ge­bo­te lie­fern und finan­zi­ell trag­fä­hi­ge Lösun­gen für die Her­aus­for­de­run­gen der Hal­ter­ner Bür­ger bie­ten. 
Aller­dings ist die Bun­d­e­po­li­tik nun auch auf­ge­ru­fen zu han­deln, denn Unzu­frie­den­heit über die Bun­des­re­gie­rung über­la­gert zuneh­mend unser Engagement.

Da gera­de jun­ge Men­schen und Erst­wäh­ler von den ver­meint­li­chen Ant­wor­ten der AfD ange­zo­gen wer­den, sehe ich uns mit unse­rem jun­gen SPD-Kan­di­da­ten Finn Leh­mann, der jun­gen Bür­gern im Land­tag eine Stim­me geben will, in einer guten Aus­gangs­po­si­ti­on für die NRW-Land­tags­wahl. Außer­dem hat die Lan­des-SPD gezeigt, dass sie lern­fä­hig ist und geht nun mit der Schaf­fung von Bil­dungs­chan­cen, einem Schul­ter­schluss mit der Wirt­schaft und einer Ent­las­tung von Fami­li­en und Pfle­gen­den in den Wahl­kampf, also spür­ba­ren Ver­bes­se­run­gen im bes­ten Sinne.