SPD kämpft für Ver­kehrs­be­ru­hi­gung und Digi­ta­li­sie­rung – Kla­re Kan­te gegen Rechts

In der jüngs­ten Rats­sit­zung vom 9. Juli stan­den zukunfts­wei­sen­de Ent­schei­dun­gen für Hal­tern am See auf der Tages­ord­nung. Unse­re SPD-Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Bea­te Plie­te bezog dabei im Namen der Frak­ti­on klar Stel­lung, argu­men­tier­te gewohnt sach­lich fun­diert und setz­te deut­li­che Akzen­te für die Bür­ge­rin­nen und Bür­ger unse­rer Stadt.

Rück­schlag für die Innen­stadt: Rats­mehr­heit blo­ckiert Ver­kehrs­be­ru­hi­gung und Haltern-App

Ent­täuscht zeigt sich die SPD-Frak­ti­on über die Ableh­nung zwei­er Kern­in­itia­ti­ven zur Stär­kung der Lebens­qua­li­tät und Digi­ta­li­sie­rung in Haltern.

  • Kei­ne Prü­fung zur Ver­kehrs­be­ru­hi­gung: Unser Antrag, eine Ver­kehrs­be­ru­hi­gung für die Berei­che Lipp­stra­ße, Markt und Müh­len­stra­ße umfas­send prü­fen zu las­sen, fand im Rat kei­ne Mehr­heit. Bea­te Plie­te ver­deut­lich­te in der Debat­te ver­geb­lich die Chan­cen für eine attrak­ti­ve­re, siche­re­re und lei­se­re Innen­stadt. Die Blo­cka­de­hal­tung der ande­ren Frak­tio­nen ver­hin­dert hier wert­vol­le Impul­se für den loka­len Han­del und die Aufenthaltsqualität.
  • Aus für die „Hal­tern-App“: Auch die Ein­füh­rung einer moder­nen, loka­len Bür­ger-App wur­de von der Rats­mehr­heit mit der Begrün­dung abge­lehnt, die­se sei „unnö­tig“. Die SPD-Frak­ti­on sieht dar­in eine ver­ta­ne Chan­ce für eine zeit­ge­mä­ße, digi­ta­le Bür­ger­be­tei­li­gung und einen direk­ten Draht zur Verwaltung.

Wich­ti­ge SPD-Initia­ti­ven zur wei­te­ren Bear­bei­tung an die Ver­wal­tung verwiesen

Mehr Erfolg ver­zeich­ne­ten Anträ­ge, die kon­kre­te All­tags­pro­ble­me der Men­schen vor Ort anpa­cken. Die­se wur­den zur wei­te­ren Prü­fung und Kon­zep­tio­nie­rung an die Stadt­ver­wal­tung verwiesen:

  • Tem­po 30 am Hell­weg: Zum Schutz der Kleins­ten for­dert die SPD eine Geschwin­dig­keits­be­gren­zung auf Tem­po 30 im Abschnitt auf Höhe des Kindergartens.
  • Mehr Auf­ent­halts­qua­li­tät: Auf der Müns­ter­stra­ße sol­len zusätz­li­che Ruhe­bän­ke auf­ge­stellt wer­den, um älte­ren und mobi­lit­äse­in­ge­schränk­ten Men­schen Ver­weil­mög­lich­kei­ten zu bieten.
  • Sau­be­res Stadt­bild: Ein neu­es Kon­zept zur sys­te­ma­ti­schen und schnel­len Sti­cker­ent­fer­nung im Stadt­ge­biet soll auf den Weg gebracht werden.

Kon­tro­ver­se Debat­te: Bea­te Plie­te bezieht kla­re Kan­te gegen Rechts

Beson­ders hit­zig wur­de es im Rat bei der Dis­kus­si­on um den Umgang mit Anträ­gen der AfD. Die Frak­ti­ons­vor­sit­zen­de Bea­te Plie­te fin­det hier­zu im Namen der gesam­ten SPD-Frak­ti­on unmiss­ver­ständ­li­che Wor­te und zog eine kla­re rote Linie:

„Sach­lich fal­sche Anträ­ge oder Anträ­ge, die mit sozi­al­de­mo­kra­ti­schen Grund­wer­ten nicht ver­ein­bar sind, wird die SPD-Frak­ti­on weder bera­ten noch pro­for­ma an die Ver­wal­tung ver­wei­sen. Damit unter­schei­den wir uns klar von den kon­ser­va­ti­ven Frak­tio­nen im Stadtrat.“

Mit die­ser kla­ren Posi­tio­nie­rung unter­streicht die SPD Hal­tern am See ihre staats­po­li­ti­sche Ver­ant­wor­tung. Es gibt kei­ne par­la­men­ta­ri­sche Nor­ma­li­tät mit Kräf­ten, die unse­re demo­kra­ti­schen und sozia­len Grund­wer­te untergraben.